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Erfahrungsbericht und Gedächtnisprotokoll!
Geschrieben von: Demokratie Donnerstag, den 18. März 2010 um 15:02 Uhr
Grundrecht in der Demokratie!
Ich war Zeuge einer brutalen Vorgehensweise der Polizei, als ich Block 5 begleitete.
Ich dachte die Demonstration am 11.03.2010 in Wien, gegen die MinisterInnen ist deeskalativ.
Das war sie auch, bis sich die PolizistInnen die hinter der Absperrung mit gepanzerter Bekleidung und Schutzhelme, ausgestattet mit vier Waffen: Schlagstock, Pfefferspray, Schusswaffe und zuletzt vermute ich Elektroschocker, sich bedroht fühlten von Personen bzw. Mitmenschen die nur mit ihrem Körper und Stimme anwesend waren.
Die Lage wurde „einseitig deeskalativ“!
Zwei Polizisten die ihre Nerven verloren nahmen ihre Pfefferspraydosen in die Hand und versprühten sie aus ca. vier Meter Entfernung in die erste Reihe der DemonstrantInnen.
Wir hatten zwei Verletzte da der Strahl sie direkt in den Augen traf.
Wir liefen weg und versuchten dann uns um die Verletzten zu kümmern.
Sie brachten die rot geschwollenen Augen fast nicht auf.
Ich ging zurück zu den Attentätern um nach ihrer Dienstnummer zu fragen, nach mehrmaliger Aufforderung bekam ich schließlich ihre Dienstnummer (sind dem Autor bekannt!).
Die Richtigkeit der Dienstnummern kann ich nicht bestätigen, da sie sich ja nicht ausweisen müssen!
Ich sah zwei Polizei-Sanitäter neben einem Dutzend PolizistInnen stehen und ging auf sie zu und bat sie darum die zwei Verletzten verursacht durch den Pfefferspray Attacke, zu versorgen.
Ich bekam die Antwort, sie seien nur für die PolizistInnen zuständig und wenn wir Hilfe brauchen müssen wir die Verletzten zu ihnen bringen.
Augrund dessen riefen wir extra die Rettung an und hatten dadurch mit verzögerter Hilfe zu rechnen.
Das einzige was unsere PolizistInnen also „FreundInnen und HelferInnen“ taten, war die Aufnahme der Personalien der Verletzten.
Ich frage mich an dieser Stelle ob das unterlassene Hilfeleistung ist und ob ein Polizei-Sanitäter so handeln darf (unter Verletzten unterscheiden und die Hilfeleistung zu verweigern)?
Abgesehen davon, dass ich während einer Blockade von einem Polizei-Auto leicht angefahren wurde, frage ich mich zusätzlich ob die Verwendung von Pfefferspray hinter einer Blockade gerechtfertigt ist?
Wenn das unsere Rechte in der Demokratie sind, dass wir bei einer friedlichen Demonstration von PolizistInnen mit Waffen attackiert werden und die Hilfeleistung verweigert wird, dann frage ich mich was unsere PolitikerInnen unter Demokratie verstehen?






